Schmerzakupunktur

Bereits seit rund 2000 Jahren hat sich die Akupunktur in der traditionellen chinesischen Medizin zur Behandlung akuter und chronischer Beschwerden besonders bewährt. Neben China wird sie in rund 160 Ländern auf der ganzen Welt praktiziert und von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Behandlung von 43 verschiedenen Krankheiten empfohlen. Auch in der Forschung wächst das Interesse daran, die physiologischen und biochemischen Prozesse die während einer Akupunkturbehandlung ablaufen, noch besser zu verstehen. 

Unter manueller Akupunktur versteht man den Einstich einer dünnen Nadel in einen bestimmten Punkt. Auf diesem Weg werden afferente Nervenfasern aktiviert, die maßgeblich an der Schmerzweiterleitung beteiligt sind. Verschiedene Signalmoleküle wie zum Beispiel Opioidpeptide vermitteln daraufhin eine schmerzhemmende Wirkung. Neben der Weiterleitung über das zentrale Nervensystem spielen genetische Faktoren und die individuelle Dichte an Schmerzrezeptoren eine ebenfalls entscheidende Rolle für die Therapie. 

 

Indikationen:

  • Headshaking
  • Muskelverspannungen
  • Lahmheiten und Bewegungseinschränkungen
  • akute und chronische Gelenkbeschwerden wie Arthrose oder Spat

Falls die Schmerzen einen organischen Ursprung haben, ist es wichtig, diesen ebenfalls zu behandeln. Auch das ist in vielen Fällen mit Hilfe der Akupunktur möglich.